Ganze Tage, ganze Nächte

Liebe und Schmerz und das ganze verdammte Zeug: Rat- und orientierungslos taumeln die zufällig aufeinandertreffenden Protagonisten durch die soziale Eiseskälte, die sie umgibt, beschimpfen sich, streiten, reden aneinander vorbei, sind abwechselnd zärtlich und aggressiv, romantisch und brutal – kurze Momentaufnahmen des ganz alltäglichen Wahnsinns Leben, facettenreiche Sinnbilder für den ewigen Lebenshunger des menschlichen Herzens. Polaroids, die man mischen kann wie ein großes Kartenspiel.

In der deutschsprachigen Erstaufführung ließ der Regisseur Stefan Otteni Durringers ausrangierte Figuren, die gefährlich und verzweifelt komisch um Momente der Liebe ringen, am Erlanger Bahnhof auftreten. Dort eben, wo die Abschiede warten, die Hoffnungen durchrauschen und – wenn überhaupt – nur das kleine Glück ankommt.

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